ABS 48, Ausbaustrecke München- Lindau

Die Metropolen München und Zürich liegen gut 300 Kilometer voneinander entfernt, die Fahrt mit der Eisenbahn dauert derzeit aber mehr als vier Stunden und ist damit deutlich länger als die Fahrzeiten auf der Straße oder im Luftverkehr. Mit dem Ausbau und der Elektrifizierung der Strecke von Geltendorf über Memmingen und Lindau bis nach Zürich wird die Fahrzeit künftig weniger als drei Stunden 30 Minuten betragen. Zur Beschleunigung der Bahnverbindung München – Zürich laufen parallel auch Ausbaumaßnahmen in Österreich und in der Schweiz. 


Der Ausbau im Allgäu zwischen München und Lindau umfasst auf 155 Kilometer Länge zahlreiche Arbeiten an den Gleisen und Bahnstationen sowie die Errichtung der Oberleitung. Unter anderem müssen 3.500 Masten für die elektrische Oberleitung gesetzt werden, 47 Straßenbrücken sind an die Oberleitung anzupassen, viele Bahnübergange ebenfalls. Für die Oberleitung braucht es mehr Platz über den Gleisen: Deshalb müssen teilweise Gleise abgesenkt oder Brücken aufgeweitet werden. Zudem werden 17 Stellwerke umgebaut und mehrere Kilometer Gleis erneuert. Jeder fünfte Euro - insgesamt 100 Millionen – fließt in den Lärmschutz: 25 Kilometer Lärmschutzwände werden gebaut, für 2.700 Gebäude entlang der Strecke sind Schallschutzfenster geplant. 


Infrastrukturmaßnahmen:

  • Elektrifizierung
  • Ausbau der Bestandstrasse für Neigetechnikbetrieb –
  • Bahnübergänge
  • Straßenüberführungen
  • Oberbau
  • Leit- und Sicherungstechnik
  • Tangierende Infrastrukturmaßnahmen


Leistung:

  • Unterstützung der Projektleitung und Projektsteuerung
  • Vertrags- und Nachtragsmanagement


Auftraggeber:

DB Engineering & Consulting


Zeitraum: 

2019- 2021

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